Naturschutz



Ohne Meer kein Leben. Hier begann vor 3,5 Milliarden Jahren die Geschichte der Evolution. Auch heute sind Ozeane wahre Lebensspender: Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche und bieten Nahrung, Energie und Rohstoffe zugleich. Doch Überfischung, falsche Fangpraktiken und die Vernichtung grosser Lebensräume in Korallenriffen, Flachmeeren und an Küsten haben Bestände vieler Arten von Meerestieren auf den niedrigsten Stand seit Menschengedenken schrumpfen lassen. Längst hat die Ausbeutung der Ozeane Ausmasse angenommen, die nicht nur die biologische Vielfalt der Erde, sondern auch unsere künftige Ernährung bedroht.

Aus diesem Grund sollen hier einige wohlgemeinte Ratschläge für den Umgang mit der Natur - die eigentlich selbstverständlich sein sollten - folgen.
 

Allgemeine Regeln:
  • Uferpartien besonders schützen.
  • Abstand zu Vogelsammlungen (Rast- und Ruhezonen).
  • Angeschlagene Naturschutzregeln oder ausgewiesene Naturschutzgebiete meiden oder mit äußerster Sorgfalt behandeln.
  • In angemessener Lautstärke die Natur erkunden.
  • Besondere Aufmerksamkeit gilt den Seehundbänken. Diese sollten mit mindestens 500 m Abstand passiert werden.
  • Grundsätzlich werfen wir nichts über Bord, auch keine Zigarettenkippen. Auch an Bord wird Müll in Glas, Papier, Aluminium (Getränkedosen), und Restmüll getrennt und an Land entsorgt.
  • Zum sorgfältigen Umgang mit Naturressourcen und aus technischen Gründen steht uns an Bord nicht beliebig viel Wasser zu Verfügung. Also bitte: Wasser sparen!

 

So lange dauert es, bis der Müll im Meer abgebaut ist
       
Zeitung 6 Wochen
Apfel 2 Monate
Karton 2 Monate
Baumwoll-Shirt         2 - 5 Monate
    
Holz 1 - 3 Jahre
Zigaret 1 - 5 Jahre
  
Plastik / Plastiktüten   1 - 20 Jahre
Weissblechdose   50 Jahre
Styropor   50 Jahre
Aluminiumdose   200 Jahre
Windel   450 Jahre
PET-Flasche   450 Jahre
Angelleine / Fischernetz    600 Jahre
Glasflasche   unverrottbar



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